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Luftpistole

 
Das Luftpistolenschießen findet grundsätzlich in der Anschlagsart „stehend freihändig“ statt. Die Luftpistole darf nur mit einer Hand gehalten werden. Das Abzugsgewicht muss mindestens 500 g betragen. Das Gewicht der Waffe darf 1500 g nicht überschreiten. Vor jedem Wettkampf ist das Abzugsgewicht zu überprüfen.

Als Munition werden in der Regel Diabolos vom Kaliber 4,5 mm verwendet, die einen Durchmesser von 4,48 bis 4,52 mm und ein Gewicht um 0,50 g haben.

Geschossen wird auf eine Distanz von 10m.

Die Visierung erfolgt über Kimme und Korn, die auf der Oberseite der Waffe angebracht sind. Es darf bei Wettkampfwaffen grundsätzlich nur eine offene Visierung verwendet werden, das heißt Kimme und Korn dürfen nicht in Gehäusen untergebracht sein. Die Kimme besteht aus einer rechteckigen Aussparung in einem Metallplättchen. Das Korn ist an der Oberkante abgeflacht und muss nun beim Zielen mit seiner Oberkante eine Linie mit der Oberkante der rechteckigen Aussparung in der Kimme bilden. Diese Linie muss nun unterhalb des Ringspiegels einer Schießscheibe angesetzt werden (man spricht hierbei von „aufsitzen lassen“ des Ringspiegels). Dabei soll das Korn gleichzeitig mittig unterhalb der Zehn auf der Schießscheibe angesetzt werden.

Das Luftpistolenschießen ist seit Seoul 1988 eine olympische Disziplin.

Die Disziplin Luftpistole ist die traditionelle und ideale Disziplin für Neueinsteiger, um den grundlegenden Umgang mit dem Sportgerät zu erlernen.
Dazu zählen einerseits die "technischen Grundlagen" des Sportschießens (Schießhaltung, Zielen, Abzugstechnik und Atemtechnik), aber auch Konzentrationsfähigkeit und Kondition.

Eine Wertungsserie besteht dabei aus 40 Schüssen (Maximum bei einer 40-Schuß-Serie sind 400 Ringe), für die dem Schützen max. 75 Minuten zur Verfügung stehen.
Vor Beginn der Wertungsserie kann der Schütze beliebig viele Probeschüsse auf entsprechend gekennzeichnete Probescheiben abgeben. Sobald der erste Wertungsschuß abgegeben wurde, sind weitere Probeschüsse nicht mehr zulässig.

Die Zeit von 75 Minuten beinhaltet auch die Probeschüsse, das Laden der Pistole und den Scheibenwechsel.
Üblicherweise werden zwei Schüsse je Scheibe abgegeben (bei größeren Meisterschaften nur ein Schuß je Scheibe).

Die Scheibe ist in zehn Ringe unterteilt, wobei der äußerste Ring (Wertung 1) einen Durchmesser von 15,5 cm hat. Der Durchmesser der Ringe nimmt nach innen um jeweils 1,6 cm ab. Der innerste Ring (Wertung 10) hat noch einen Durchmesser von 1,2 cm. Die Ringe 7, 8, 9 und 10 sind schwarz, die Ringe 1 bis 6 wei

 

Link zur Beschreibung des DSB (Deutscher Schützenbund)